Neuigkeiten im Immobilienrecht

Hier finden Sie Neuigkeiten, Nachrichten, wichtige Gerichtsentscheidungen und Fachinformationen zum Themenbereich Immobilienrecht, Grundstücksrecht und Maklerrecht.

Durch unrichtige Exposéangaben kann Maklerprovision verwirkt sein

Mit einem Exposé stellen Makler bzw. Immobilienverkäufer Kaufinteressenten Informationen über das Kaufobjekt zur Verfügung, um diesen einen ersten Eindruck von der Immobilie zu vermitteln. Enthalten sind darin die Grunddaten zum Objekt, ein Lageplan und Fotos. Aufgrund des werbenden Charakters sind Exposé darauf ausgerichtet, das Interesse potenzieller Käufer zu wecken. Sie sind jedoch in der Regel kein Bestandteil des späteren notariellen Kaufvertrages.

Da potentielle Käufer zunächst nur über das Exposé Interesse an dem Objekt erhalten, ist dieses für die Kaufentscheidung des Kunden von maßgebender Bedeutung. Was passiert jedoch, wenn das Exposé unrichtige Angaben enthält? Das OLG Frankfurt hat jüngst hierzu entschieden.

Richtig versichert am Bau – was ist zu beachten?

Plant man ein Bauvorhaben zu errichten, so ist man als Bauherr bei der Versicherungsauswahl frei: Grds. gibt es in Deutschland keine Versicherungspflicht für Bauherren. Theoretisch! Faktisch müssen sich Bauherrn, die den Bau über ein  Kreditinstitut finanzieren, aber dennoch gegen Risiken schützen: Denn üblicherweise verlangt jede Bank von Kreditnehmern den Abschluss bestimmter Versicherungen, um ihren Darlehensrückzahlungsanspruch zu  sichern. Darüber hinaus sollten Bauherren auch im eigenen Interesse zumindest die notwendigsten Versicherungen abschließen, um vor möglichen Gefahren geschützt zu sein, die zu evtl. erheblichen finanziellen Folgen führen können.

Trittschallschutz in der Wohnungseigentümergemeinschaft

Die Frage, welcher zulässige Trittschallschutz in einer Wohnungseigentümergemeinschaft nach der DIN 4109 erlaubt ist, ist eine heiße und immer wieder diskutierte Frage. Vor allem stellt sich die Frage, welches Schutzniveau gilt, wenn eine Sanierung bzw. Durchführung von Modernisierungsmaßnahmen in der WEG vorgenommen wird.

Vorschläge zur Reform der „Grunderwerbssteuer“

Das Deutsche Institut für Wirtschaft Köln hat Vorschläge erarbeitet, wie die bestehende Grunderwerbssteuer in Deutschland reformiert werden könnte, um Anreize für den privaten Immobilienkauf zu bieten. Über nachfolgenden Link erfahren Sie mehr.

Darf eine Wärmedämmung die Grundstücksgrenze überschreiten?

Das Thema Wärmedämmung ist seit Jahren in aller Munde und davon sind sowohl Eigentümer bzw. Vermieter als auch Mieter beiderseits betroffen. Am 01. Oktober 2009 trat die neue Verordnung über energiesparenden Wärmeschutz und energiesparende Anlagentechnik bei Gebäuden (Energieeinsparverordnung – EnEV 2009) in Kraft und hat die bisher geltende Wärmeschutzverordnung sowie die Heizungsanlagenverordnung abgelöst. In der EnEV ist u.a. geregelt, dass bei Neubauten hohe Energiestandards eingehalten werden müssen. Dies wird insb. in der Praxis durch das Anbringen einer Wärmedämmung realisiert. Auch Bestandsimmobilien müssen gedämmt werden.

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